Ziel der Linken ist dieKonstituierung eines breiten gesellschaftlichen Oppositionsbündnisses gegen den neoliberalen Elitenkonsens.
Die Linke wird keine Politik und keine Regierung unterstützen, die den gegenwärtigen Sozialabbau fortsetzt. Sie tritt ein ● für einen grundsätzlichen Wechsel in der Politik, ● für eine Weiterentwicklung des Sozialstaats, ● für eine gerechtere Verteilung der Arbeit durch Arbeitszeitverkürzung, ● für eine Stärkung der Binnennachfrage und ein Ende der Umverteilung von unten nach oben sowie ● für ein solidarisches Sozialversicherungssystem mit stabilen Renten und Gesundheitsversorgung für alle. ● Wir lehnen militärische Intervention ab und fordern die strikte Einhaltung des Völkerrechts und der UNBeschl
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Die Parteien im Bundestag sind sich mit der Bundes und den Landesregierungen in allen wesentlichen Fragen einig. Eine Opposition findet nicht statt. Die in den letzten Jahren von SPD und Grünen, FDP und CDU praktizierte Politik ist gewollt und bedient konkrete Interessen, darüber täuschen auch gegenteilige Bekenntnisse in den Wahlprogrammen nicht hinweg: Die Reichen sind nicht nur unter Kohl, sondern auch und gerade während der Schröder- und Merkel-Regierung noch reicher geworden. Und was ein noch größerer gesellschaftlicher Skandal ist: Die Zahl der Armen, der Erwerbslosen, der Menschen in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen und der Jugendlichen, die gar nicht erst in Ausbildung und Arbeit kommen, hat drastisch zugenommen. Und sie sind zahlreicher und ärmer geworden. Diese Umverteilung von unten nach oben muss gestoppt werden. Ein gerechteres Steuersystem und eine gleiche Belastung für alle sind möglich. Die Renten müssten nicht gekürzt werden, wenn wieder mehr Menschen in die Kassen einzahlen würden. Die Kranken- und Pflegekassen hätten keine Probleme, wenn alle arbeiten könnten, die wollten. Wir sind deshalb für eine deutliche und schnelle Verkürzung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich, um die Arbeit gerechter zu verteilen. Und wir sind für öffentliche Beschäftigungsprogramme, denn es gibt in allen öffentlichen Bereichen viel zu tun. Die Linke ist für eine Einbeziehung aller Einkommen in die Sozialversicherungen, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und die Erhöhung des Spitzensteuersatzes und gegen eine Privatisierung von Renten- und Gesundheitsversorgung, denn das würde die Probleme nur verschlimmern und alle Lasten den Einzelnen aufbürden. Wir sind für ein größeres Angebot an öffentlichen Dienstleistungen und die Rückführung der privatisierten Bereiche in öffentliches Eigentum. Die Linke ist für Ganztagsschulen und gegen das dreigliedrige Schulsystem. Wir sind gegen Studiengebühren und Privatisierungen im Bildungsbereich. Und wir sind gegen die Erhöhung des Renteneintrittalters und gegen die Rentenkürzungen. Wir sind für ein Verbot der Leiharbeit und für die Versicherungspflicht aller Beschäftigungen. Und wir sind für die Rücknahme aller so genannten Hartz-Gesetze. Für alle diese Problemfelder gibt es alternative Lösungen.
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