Pro­gramm für Kom­mu­nal­wahl 2020 in Nürn­berg beschlos­sen


Unser Pro­gramm für Nürn­berg

Lie­be Nürn­ber­ge­rin­nen und Nürn­ber­ger,

am 15. März 2020 sind in Nürn­berg Stadt­rats- und Ober­bür­ger­meis­ter­wah­len. Dabei wer­den die Wei­chen für die nächs­ten sechs Jah­re gestellt.

Wir stel­len in allen Poli­tik­be­rei­chen das Gemein­wohl der brei­ten Gesell­schaft vor das Pro­fit­in­ter­es­se von Weni­gen. DIE LINKE ist die Kraft für posi­ti­ve Ver­än­de­rung. Wir fin­den uns weder mit Armut, noch mit immer wei­ter stei­gen­den Mie­ten, noch mit immer teu­re­ren Tickets für Bus­se und Bah­nen ab. Wir ste­hen kon­se­quent gegen rech­te Het­ze und für Soli­da­ri­tät ein. In 15 Kapi­teln fin­den Sie zahl­rei­che kon­kre­te Vor­schlä­ge für eine sozia­le und öko­lo­gi­sche Poli­tik in Nürn­berg.

Mit einem bun­ten Team aus allen Tei­len der Gesell­schaft kan­di­die­ren wir in Nürn­berg als Lis­te 13. Gemein­sam möch­ten wir an die Ergeb­nis­se der ver­gan­ge­nen Land­tags­wahl (7%) und Bun­des­tags­wahl (10%) anknüp­fen und wei­ter­hin eine zuver­läs­si­ge Stim­me für sozia­le Gerech­tig­keit und eine umwelt­freund­li­che Poli­tik im Nürn­ber­ger Stadt­rat sein.

Wer möch­te, dass sozia­le und öko­lo­gi­sche The­men nach der Wahl nicht unter den Tisch fal­len, soll­te bei die­ser Wahl DIE LINKE unter­stüt­zen.

Kom­plet­tes Wahl­pro­gramm als PDF

 

Kurz­wahl­pro­gramm

Ver­kehr

Nürn­berg hat im Ver­gleich zu den 43 deut­schen Groß­städ­ten beson­ders hohe Prei­se für das Fah­ren mit Bus­sen und Bah­nen (Platz 39). Des­halb wol­len wir mehr städ­ti­sche Mit­tel für die Öffis ein­set­zen, die Fahr­prei­se sen­ken sowie das Ange­bot aus­bau­en. Wir haben ein Bürger*innenbegehren für ein 365-Euro-Jah­res­ti­cket und für ein ech­tes Sozi­al­ti­cket für 15 Euro im Monat gestar­tet. Das ist sozi­al und gut für unse­re Umwelt. Hier kannst Du unter­zeich­nen: https://www.365vag.de

Woh­nen

In Nürn­berg sind die Mie­ten in den letz­ten 10 Jah­ren um über 50 Pro­zent gestie­gen. Die Zahl der Sozi­al­woh­nun­gen ist von einst über 65.000 auf heu­te 18.000 gesun­ken. Zugleich wur­den öffent­li­che Woh­nun­gen und Grund­stü­cke pri­va­ti­siert. Wir wol­len das Gegen­teil: Nürn­berg braucht mehr öffent­li­che und genos­sen­schaft­li­che Woh­nun­gen mit bezahl­ba­ren Mie­ten. Wir unter­stüt­zen das baye­ri­sche Volks­be­geh­ren der Mieter*innenvereine „6 Jah­re Mie­ten­stopp“!

Umwelt

Für uns hat die Umwelt Vor­fahrt. Wir wer­den Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und die Öffis im städ­ti­schen Ver­kehr stär­ken. Wir wol­len die Lücken im Rad­we­ge­netz zügig schlie­ßen und ein durch­gän­gi­ges, siche­res Netz rea­li­sie­ren. Zur Ver­bes­se­rung des Stadt­kli­mas brau­chen wir mehr Stra­ßen­bäu­me und eine bes­se­re Pfle­ge der vor­han­de­nen Grün­flä­chen. Die N‑ERGIE wol­len wir zu einer Öko­strom­an­bie­te­rin umbau­en mit Sozi­al­ta­ri­fen für Men­schen mit gerin­gem Ein­kom­men. Zudem for­dern wir einen nach­hal­ti­gen Umgang mit Lebens­mit­teln und eine Redu­zie­rung von Müll und Kunst­stoff­pro­duk­ten in allen städ­ti­schen Ein­rich­tun­gen.

Armut

In den letz­ten 10 Jah­ren ist die Armuts­quo­te um 2 Pro­zent­punk­te gestie­gen. 14,3 % der Nürnberger*innen leben heu­te in Armut. Für DIE LINKE ist klar: Armut darf es in unse­rer rei­chen Stadt nicht geben. Dar­um set­zen wir uns für eine gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be aller Men­schen ein. Wir wer­den alle Spiel­räu­me nut­zen, um die Situa­ti­on der Men­schen zu ver­bes­sern, die auf Sozi­al­leis­tun­gen ange­wie­sen sind. In den Job­cen­tern darf es kei­ne Sank­tio­nen für Hartz-IV-Betrof­fe­ne geben und die Miet­ober­gren­zen müs­sen um min­des­tens 30% ange­ho­ben wer­den. Eben­so darf es nicht sein, dass Strom oder Gas durch die N‑ERGIE abge­schal­tet wer­den.

Arbeit

Von Arbeit muss man gut leben kön­nen. In Zei­ten von Leih­ar­beit und Werk­ver­trä­gen ist dies nicht selbst­ver­ständ­lich. Die Stadt Nürn­berg muss als Arbeit­ge­be­rin mit gutem Bei­spiel vor­an gehen. Wir for­dern eine Min­dest­ver­gü­tung von 15 Euro pro Stun­de für kom­mu­nal Beschäf­tig­te und tre­ten ein gegen die Aus­la­ge­rung kom­mu­na­ler Auf­ga­ben an Sub­un­ter­neh­mer. Zudem for­dern wir ein Ver­bot von Sonn­tags­öff­nun­gen.

Gesund­heit

Die Gesund­heits­ver­sor­gung und Pfle­ge ist für uns kei­ne Ware: Dar­um ist eine Pri­va­ti­sie­rung im Gesund­heits­be­reich mit uns nicht zu machen. Wir for­dern einen bedarfs­ge­rech­ten Per­so­nal­schlüs­sel und men­schen­wür­di­ge Bedin­gun­gen in der Pfle­ge in den Nürn­ber­ger Kli­ni­ken. Wir wer­den den Aus­bau städ­ti­scher Ein­rich­tun­gen der Alten­pfle­ge vor­an­trei­ben.
In kei­ner Groß­stadt gibt es so vie­le Dro­gen­to­te wie in Nürn­berg. Das muss sich ändern. Wir möch­ten die Hilfs­an­ge­bo­te stär­ken und set­zen uns für die Schaf­fung von Kon­sum­räu­men ein, die ein nied­rig­schwel­li­ges Hilfs­an­ge­bot dar­stel­len. Wir wol­len hel­fen statt ver­fol­gen.

Teil­ha­be

Für uns steht das Mit­ein­an­der im Vor­der­grund. Wir wol­len allen Nürnberger*innen die Teil­ha­be am gesell­schaft­li­chen Leben ermög­li­chen. Wir nen­nen das Nächs­ten­lie­be und Soli­da­ri­tät. DIE LINKE stellt sich Dis­kri­mi­nie­rung, rech­ter Het­ze, Frem­den­feind­lich­keit und Hass kon­se­quent ent­ge­gen.
Wir gehen respekt­voll und mensch­lich mit­ein­an­der um: Egal, ob weib­lich, männ­lich oder divers, ob hete­ro- oder homo­se­xu­ell, ob reli­gi­ös oder athe­is­tisch, ob hell oder dun­kel, ob erkrankt oder gesund, ob Roll­stuhl oder Renn­rad, ob hier gebo­ren oder zuge­zo­gen.

Kin­der und Jugend

Alle Kin­der haben die bes­ten Chan­cen ver­dient: Dar­um for­dern wir kos­ten­freie und gute Betreu­ung und Bil­dung von der Krip­pe über den Hort bis hin zur wei­ter­füh­ren­den Schu­le. Kin­dern aus armen Fami­li­en dür­fen kei­ne Nach­tei­le ent­ste­hen: Eine Teil­ha­be muss in allen Berei­chen mög­lich sein, ob im Sport­ver­ein oder bei der wei­ter­füh­ren­den Schu­le.
Im kom­mu­na­len Leben soll Jugend­li­chen die Mög­lich­keit gege­ben wer­den, sich in einem Jugend­par­la­ment mit eige­nem Bud­get ein­zu­brin­gen. Zudem for­dern wir die Her­ab­set­zung des Wahl­al­ters auf 16 Jah­re.

Migra­ti­on

In Nürn­berg leben Men­schen aus über 150 Natio­nen zusam­men. Wir wol­len, dass die Stadt für alle da ist, unab­hän­gig von Pass oder Natio­na­li­tät. Die Erklä­rung Nürn­bergs zum „Siche­ren Hafen“ darf kei­ne Sym­bol­po­li­tik blei­ben. Geflüch­te­ten soll vom ers­ten Tag an eine vol­le gesell­schaft­li­che Teil­ha­be ermög­licht und eine men­schen­wür­di­ge Unter­kunft gestellt wer­den. Dort wo Ras­sis­mus und Frem­den­feind­lich­keit prak­ti­ziert wer­den, muss dies benannt und bekämpft wer­den. Rechts­ex­tre­me Ver­an­stal­tun­gen müs­sen nach Mög­lich­keit unter­sagt wer­den.

Frie­den

Nürn­berg hat als Stadt des Frie­dens und der Men­schen­rech­te eine beson­de­re Ver­ant­wor­tung. Eine Unter­stüt­zung von Rüs­tungs­un­ter­neh­men und Waf­fen­mes­sen leh­nen wir eben­so ab, wie Wer­be­ver­an­stal­tun­gen der Bun­des­wehr an Schu­len. DIE LINKE will die mili­tä­ri­sche Nut­zung des Nürn­ber­ger Flug­ha­fens unter­bin­den. Wir set­zen uns für die Stär­kung frie­dens­po­li­ti­scher Initia­ti­ven ein.

Kul­tur

Die Stadt Nürn­berg bewirbt sich als euro­päi­sche Kul­tur­haupt­stadt. Dafür wer­den zahl­rei­che Gebäu­de für vie­le hun­der­te Mil­lio­nen Euro errich­tet und instand­ge­setzt: neu­er Kon­zert­saal, Meis­ter­sin­ger­hal­le, Zep­pe­lin­tri­bü­ne, Opern­haus usw. Gleich­zei­tig wird in ande­ren Berei­chen an der Kul­tur gespart: So wur­den die Gebüh­ren bei der Stadt­bi­blio­thek wie­der ein­ge­führt und es feh­len bezahl­ba­re, ein­fa­che Räum­lich­kei­ten für Kul­tur­schaf­fen­de. Für DIE LINKE ist klar: Kul­tur darf nicht das Pri­vi­leg eini­ger weni­ger sein, son­dern muss für alle da sein, unab­hän­gig vom Geld­beu­tel. Wir wol­len die soge­nann­te Sub- und Hoch­kul­tur gleich­wer­tig för­dern.

Unser Spit­zen­team

DIE LINKE setzt sich für eine kon­se­quent sozia­le und öko­lo­gi­sche Stadt ein. Mit unse­rem Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Titus Schül­ler und mit Özlem Demir ste­hen zwei erfah­re­ne Stadträt*innen an der Spit­ze unse­rer Lis­te. Mit der Kul­tur­geo­gra­fin Kath­rin Flach Gomez, dem Gra­fi­ker Felix Heym, der pen­sio­nier­ten Leh­re­rin Chris­ta Krapf und dem Gewerk­schaf­ter Uwe Hal­la hat sich ein kom­pe­ten­tes Spit­zen­team gebil­det. Mit über 50 Kandidat*innen sind wir gut in den ver­schie­de­nen Berei­chen der Nürn­ber­ger Stadt­ge­sell­schaft ver­an­kert!

Aktu­el­le Mit­tei­lun­gen

Glo­ba­ler Kli­ma­st­reik am 25. 09.

Hil­fe für die Men­schen in Roja­va — Ein Spen­den­auf­ruf

DIE LINKE pro­tes­tiert gegen geplan­te Baum­fäl­lung im Luit­pold­hain

Kar­stadt: DIE LINKE unter­stützt For­de­run­gen der Beschäf­tig­ten

365-Euro-Jah­res­ti­cket im Stadt­rat beschlos­sen

Bür­ger­be­geh­ren 365 €-Ticket — 21.201 Unter­schrif­ten

Rad­ent­scheid Nürn­berg

Faschings­um­zug in Nürn­berg — DIE LINKE. war dabei

Rech­tem Ter­ror ent­ge­gen­tre­ten — in Hanau, Nürn­berg und Über­all

Volks­be­geh­ren Mie­ten­stopp erfolg­reich

Spon­tan­de­mons­tra­ti­on anläss­lich der Wahl in Thü­rin­gen

Pro­gramm für Kom­mu­nal­wahl 2020 in Nürn­berg beschlos­sen

Pres­se­mit­tei­lung zur Ermord­nung von Qua­sem Sol­ei­ma­ni

Jah­res­auf­takt der Lin­ken mit Chris­toph But­ter­weg­ge

Soli­da­ri­tät mit Murat Akgül

DIE LINKE geht mit Spit­zen­team in den Kom­mu­nal­wahl­kampf in Fürth

Unse­re Kan­di­da­ten zur Kom­mu­nal­wahl 2020

Nein zum Abschie­be­flug­ha­fen Nürn­berg

Drit­ter Fami­li­en­be­richt — Kom­men­tar von Stadt­rat Titus Schül­ler

DIE LINKE prä­sen­tier­te den Film „Rosa Luxem­burg“

OB-Wahl in Nürn­berg: Ulrich Maly tritt nicht mehr an

“Stoppt den Pfle­ge­not­stand” auf dem Nürn­ber­ger Faschings­zug

Kath­rin Flach Gomez kan­di­diert für das Euro­päi­sche Par­la­ment auf Platz 15

Geden­ken zum 100. Todes­tag von Rosa Luxem­burg & Karl Lieb­knecht

Der Orts­ver­band Nürn­berg-Süd hat einen neu­en Spre­cher­rat gewählt

DIE LINKE kan­di­diert in Nürn­berg eigen­stän­dig zur Kom­mu­nal­wahl 2020

Volks­be­ge­ren Arten­viel­falt – ret­tet die Bie­nen!

Mit über 100.000 Unter­schrif­ten gegen den Pfle­ge­not­stand

Wahl­kampf-Höhe­punkt zur Land­tags­wahl 2018 mit Gre­gor Gysi 

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