Pres­se­mit­tei­lung: DIE LINKE im Nürn­ber­ger Stadt­rat for­dert einen Mas­ter­plan Luftqualität


DIE LINKE im Stadtrat

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Press­mit­tei­lung: DIE LINKE im Nürn­ber­ger Stadt­rat for­dert einen Mas­ter­plan Luftqualität

Nach­dem die euro­päi­sche Umwelt­agen­tur Nürn­berg als deut­sche Groß­stadt mit der dritt­schlech­tes­ten Luft­qua­li­tät im Land iden­ti­fi­ziert hat, geschieht von Sei­ten der Stadt­ver­wal­tung wenig; die Grü­nen-Umwelt­re­fe­ren­tin leug­ne­te das Pro­blem in der letz­ten Stadt­rats­sit­zung sogar – dies will DIE LINKE nicht hin­neh­men.

Wäh­rend seriö­se Medi­en wie die Nürn­ber­ger Nach­rich­ten oder die Rele­vanz­re­por­ter die alar­mie­ren­den Daten der Euro­päi­schen Umwelt­agen­tur zur schlech­ten Nürn­ber­ger Luft­qua­li­tät pro­ble­ma­ti­sie­ren, ver­harm­lost die Grü­nen-Umwelt­re­fe­ren­tin die Ergeb­nis­se der Erhe­bung in der Bild­zei­tung als „gar nicht so schlecht“ und ver­weist bei der Bekämp­fung auf den Gesetz­ge­ber. In der Stadt­rats­sit­zung am 31.01.2024 argu­men­tier­te sie auch damit, dass für das Ergeb­nis zu wenig Mess­stel­len hin­zu­ge­zo­gen wor­den sind und beson­ders ein Wert das Urteil bestimmt.

Dem tritt die LINKE im Stadt­rat ent­schie­den ent­ge­gen, denn die vor­ge­brach­ten Argu­men­te las­sen sich leicht wider­le­gen. Zum einen liegt es auch in der Ver­ant­wor­tung der Stadt, Maß­nah­men zu ergrei­fen um die Luft­qua­li­tät zu ver­bes­sern – so ist es drin­gend not­wen­dig, den moto­ri­sier­ten Indi­vi­du­al­ver­kehr zu beschrän­ken und eine Offen­si­ve für den ÖPNV, Fuß- und Rad­ver­kehr vor­an­zu­trei­ben – da geht die Stadt trotz ein­deu­ti­ger Signa­le und Initia­ti­ven aus der Bür­ger­schaft, wie diver­sen Bür­ger­be­geh­ren, zu zöger­lich vor­an. Auch der Aus­bau von Grün­flä­chen bei gleich­zei­ti­gem Rück­bau von Park­plät­zen ist anzu­stre­ben und eine ver­stärk­te Kon­trol­le von Heiz­an­la­gen, die die Fein­staub­wer­te in der Stadt gera­de in den Win­ter­mo­na­ten explo­die­ren lassen.

Dar­über hin­aus merkt DIE LINKE in ihrem Antrag an, dass auch ein Ergeb­nis, das ins­be­son­de­re auf einen Wert zurück­zu­füh­ren ist, kein Grund zum Nicht­han­deln ist – gera­de dann, wenn der Para­me­ter mas­siv gesund­heits­schäd­lich ist. Dies ist bei Fein­staub (PM2.5) gege­ben; hin­zu­kommt, dass die­se Art von Fein­staub lan­ge in der Luft ver­weilt und weit ver­brei­tet wird, was dazu führt, dass Ergeb­nis­se an ein­zel­nen Mess­stel­len auf gan­ze Stadt­ge­bie­te über­trag­bar sind. Dies zeigt sich auch, wenn man die Wer­te ande­rer Mess­stel­len genau­er betrach­tet, wo die Wer­te teils extre­mer sind als an den Mess­stel­len der euro­päi­schen Umweltagentur.

Stadt­rä­tin Kath­rin Flach Gomez dazu: „Die Stadt muss, was die Luft­qua­li­tät anbe­langt, drin­gend han­deln – gera­de von einer Grü­nen Umwelt­re­fe­ren­tin hät­te ich mir daher deut­lich mehr Ernst­haf­tig­keit erwar­tet, das Pro­blem anzu­ge­hen. Ver­harm­lo­sen­de Inter­views in der Bild­zei­tung hal­te ich nicht für ziel­füh­rend, was den Gesund­heits­schutz der Stadt­be­woh­ner anbe­langt. Es erscheint völ­lig unse­ri­ös, einer­seits auf euro­päi­sche Grenz­wer­te hin­zu­wei­sen, die gesund­heits­ge­fähr­den­de Schwel­len­wer­te völ­lig außen vor zu las­sen, und gleich­zei­tig die ver­hee­ren­den Ergeb­nis­se der euro­päi­schen Umwelt­agen­tur zu verharmlosen.

Die WHO macht deut­lich, dass bereits bei den Nürn­ber­ger Durch­schnitts­wer­ten emp­find­li­che Per­so­nen das Frei­luft­trai­ning redu­zie­ren, die Fens­ter schlie­ßen, drau­ßen eine Mas­ke tra­gen und sich Luft­fil­ter­an­la­gen zule­gen sol­len. Teils wer­den die­se Durch­schnitts­wer­te jedoch mas­siv über­schrit­ten, sodass Gefah­ren für alle Men­schen davon aus­ge­hen. Klar ist auch, dass gera­de in ärme­ren, dicht bebau­ten Stadt­vier­teln die Pro­ble­ma­tik deut­lich grö­ßer ist. PM2.5‑Exposition begüns­tigt bekann­ter­ma­ßen Erkran­kun­gen des Herz-Kreis­lauf­sys­tems und des vege­ta­ti­ven Ner­ven­sys­tems und hat ähn­lich nega­ti­ve Effek­te, wie eine unge­sun­de Ernäh­rung oder das Rau­chen. Allein schon des­halb muss gehan­delt wer­den, und dazu for­dern wir die ver­ant­wort­li­chen Par­tei­en im Rat­haus auf.“

Die aktu­el­le Luft­qua­li­tät in Nürn­berg: https://www.iqair.com/de/germany/bavaria/nuremberg

Bei­trags­fo­to: Laila_ via Pixabay

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18:30 Uhr

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