Im Stadt­rat


DIE LINKE.

 im Stadt­rat

Für DIE LINKE im Stadt­rat Nürn­berg

Portrait Titus Schüller

Titus Schül­ler

Ortho­­pä­­die-Tech­­ni­­ker, Stadt­rat, Wei­te­rer stell­ver­tre­ten­der Bezirks­tags­prä­si­dent

Portrait Özlem Demir

Özlem Demir

Alten­pfle­ge­rin, Stadt­rä­tin

Portrait Kathrin Flach

Kath­rin Flach Gomez

Kul­tur­geo­gra­fin, Stadt­rä­tin

Anträ­ge der Stadt­rats­grup­pe

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge beschlie­ßen: 

Die Stadt Nürn­berg stellt aus­rei­chen­de finan­zi­el­le Mit­tel bereit, um: 

  • Empfänger*innen von Trans­fer­leis­tun­gen das Anle­gen des von der Bun­des­re­gie­rung emp­foh­le­nen Zehn-Tages-Vor­rats an Lebens­mit­teln und Sons­ti­gem finan­zi­ell durch eine Ein­mal­zah­lung in Höhe von 100 Euro pro Per­son zu ermög­li­chen. 
  • Tafeln und Ein­rich­tun­gen der Obdach­lo­sen­hil­fe die Beschaf­fung von Lebens­mit­tel und die Auf­recht­erhal­tung ihrer Ange­bo­te zu ermög­li­chen. 
  • Die Bewohner*innen von Obdach­lo­sen­wohn­hei­men sol­len auf die der­zeit leer­ste­hen­den Hotels ver­teilt wer­den, um phy­si­sche Kon­tak­te und Anste­ckungs­ge­fah­ren zu mini­mie­ren.
  • War­mes Essen und rich­ti­ge Mahl­zei­ten soll­ten in den Hotels für die neu­en Bewohner*innen bereit­ge­stellt wer­den.

Die Aus­zah­lung der finan­zi­el­len Hil­fen soll schnell und unbü­ro­kra­tisch erfol­gen. 

Begrün­dung:
Die Bun­des­re­gie­rung rät, sich für den Not­fall einen Zehn-Tages-Vor­rat an Lebens­mit­teln und Sons­ti­gem anzu­le­gen. Der Not­fall ist jetzt durch die Coro­na-Pan­de­mie ein­ge­tre­ten!
In Nürn­berg sind zahl­rei­che Men­schen auf unter­schied­li­che Trans­fer­leis­tun­gen ange­wie­sen, um ihren Lebens­un­ter­halt zu bestrei­ten und leben den­noch am Exis­tenz­mi­ni­mum. Die­se Men­schen haben nicht die Mög­lich­keit, dem Rat der Bun­des­re­gie­rung zu fol­gen. Gera­de durch die Coro­na-Pan­de­mie, in der die Men­schen dazu ange­hal­ten sind, mög­lichst in der Woh­nung zu blei­ben oder sogar unter Umstän­den eine 14-tägi­ge Qua­ran­tä­ne dort ver­brin­gen müs­sen, brau­chen von Armut Betrof­fe­ne eine schnel­le und unbü­ro­kra­ti­sche finan­zi­el­le Hil­fe, um sich einen Zehn-Tages-Vor­rat anzu­le­gen. 

Durch soge­nann­te „Hams­ter­käu­fe“, die weit über den von der Bun­des­re­gie­rung emp­foh­le­nen Zehn-Tages-Vor­rat an Lebens­mit­teln und Sons­ti­gem hin­aus­ge­hen, feh­len Tafeln und Ein­rich­tun­gen der Obdach­lo­sen­hil­fe Lebens­mit­tel für die Wei­ter­ver­tei­lung an Bedürf­ti­ge. Dar­über hin­aus zäh­len die Mit­ar­bei­ten­den die­ser Ein­rich­tun­gen oft­mals zu der von dem Virus betrof­fe­nen Risi­ko­grup­pe, wes­halb Ein­rich­tun­gen zum Schutz die­ser Men­schen ihre Ange­bo­te schlie­ßen. 

Um die Ver­sor­gung von Obdach­lo­sen wei­ter­hin zu gewähr­leis­ten, müs­sen die Ein­rich­tun­gen finan­zi­ell unter­stützt wer­den, um Lebens­mit­tel und sons­ti­ge benö­tig­te Sachen z.B. Zahn­pas­ta zu erwer­ben und wenn nötig, vor­über­ge­hend Per­so­nal ein­zu­stel­len. 

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge beschlie­ßen: 

  • dass die Stadt Nürn­berg bei der N‑Ergie eine Auf­he­bung der Ener­gie­sper­ren erwirkt und dass kei­ne wei­te­ren Sper­ren durch­ge­führt wer­den.
  • dass die Stadt Nürn­berg auf pri­va­te Ver­mie­ter ein­wirkt, damit die­se auf Zwangs­räu­mun­gen ver­zich­ten. Bei der wbg gehen wir davon aus, dass auch im Nor­mal­be­trieb kei­ne Zwangs­räu­mun­gen statt­fin­den.

Begrün­dung: 

Eine der ent­schei­den­den Maß­nah­men gegen die Aus­brei­tung des Coro­na-Virus – und damit gegen die Coro­na-Pan­de­mie – ist der Rück­zug in die Woh­nung. Auch infi­zier­te Men­schen oder Ver­dachts­fäl­le müs­sen 14 Tage in häus­li­cher Qua­ran­tä­ne ver­brin­gen. In die­ser Zeit Zwangs­räu­mun­gen oder Ver­sor­gungs­sper­ren von Was­ser und Ener­gie durch­zu­füh­ren oder auch nur anzu­dro­hen, ist fahr­läs­sig und inhu­man.

 

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge beschlie­ßen: 

  • Das Job­cen­ter wird ange­wie­sen, sämt­li­che Sank­tio­nen und Leis­tungs­kür­zun­gen sowie Leis­tungs­ein­stel­lun­gen nach SGB II, III, XII und Asyl­bLG bis auf wei­te­res aus­zu­setz­ten. 
  • Es wird bis auf wei­te­res kei­ne Ver­mö­gens­prü­fun­gen etc. durch­ge­führt und unbü­ro­kra­tisch die (vor­läu­fi­ge) Gewäh­rung von Sozi­al­leis­tun­gen in Fol­ge der Pan­de­mie­ent­wick­lung gewährt.
  • Das Job­cen­ter schickt Leistungsempfänger*innen bis auf Wei­te­res in kei­ne Bil­dungs­an­ge­bo­te.
  • Der Ober­bür­ger­meis­ter setzt sich bei der Bun­des­agen­tur für Arbeit und bei der Bun­des­re­gie­rung dafür ein, dass die vor­ste­hen­den Maß­nah­men dort eben­falls umge­setzt wer­den. 

Begrün­dung: 

Um sicher­zu­stel­len, dass in der aktu­el­len Situa­ti­on nie­mand unter­halb des Exis­tenz­mi­ni­mums leben muss, müs­sen alle Sank­tio­nen aus­ge­setzt wer­den. Mög­lichst alle Anträ­ge sol­len schnell und unbü­ro­kra­tisch ohne Ver­mö­gens­prü­fun­gen geneh­migt wer­den. Bil­dungs­an­ge­bo­te sind der­zeit infek­ti­ons­tech­nisch eine Fahr­läs­sig­keit. 

 

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge beschlie­ßen: 

  • Der Ober­bür­ger­meis­ter wirkt bei Bun­des- und Lan­des­re­gie­rung auf einen sofor­ti­gen Abschie­be­stopp hin und setzt sich für die Dul­dun­gen für alle von Abschie­bun­gen bedroh­ten Men­schen ein.
  • Alle Mehr­bett­zim­mer in Gemein­schafts­un­ter­künf­ten wer­den sofort auf­ge­löst und durch Ein­zel­un­ter­brin­gung in Hotels ersetzt, um Sozi­al­kon­tak­te und Anste­ckungs­ge­fah­ren zu mini­mie­ren. Dabei ist beson­ders dar­auf zu ach­ten, dass Fami­li­en zusam­men­blei­ben.
  • Auf­ent­halts­ti­tel wer­den unbü­ro­kra­tisch und auto­ma­tisch ver­län­gert, um Kon­tak­te in Aus­län­der­be­hör­den zu redu­zie­ren. 
  • Die Stadt stellt den Infor­ma­ti­ons­fluss gegen­über Geflüch­te­ten in den wich­tigs­ten Spra­chen sicher. 
  • Der Ober­bür­ger­meis­ter setzt sich für ein Lan­des­auf­nah­me­pro­gramm ein, um dra­ma­ti­schen hygie­ni­schen Zustän­den bspw. in Grie­chen­land zu begeg­nen. 
  • Der Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Nürn­berg erklärt gegen­über der Lan­des- und Bun­des­re­gie­rung die Bereit­schaft der Stadt Nürn­berg sofort min­des­tens 50 Kinder/Jugendliche aus dem Lager in Moria (Grie­chen­land) auf­zu­neh­men.
  • In den Unter­künf­ten wird unver­züg­lich ein kos­ten­lo­ses WLAN für die Bewohner*innen ein­ge­rich­tet, um den Infor­ma­ti­ons­fluss und Bera­tun­gen über Internet/Videotelefonie zu ermög­li­chen und Sozi­al­kon­tak­te und Anste­ckungs­ge­fah­ren zu mini­mie­ren. Kin­dern wird dadurch zudem die Erle­di­gung von Haus­auf­ga­ben – die auf­grund der Schul­schlie­ßun­gen von den Lehr­kräf­ten über Inter­net gestellt wer­den — ermög­licht.

Begrün­dung: 

Nicht nur in Zei­ten der Coro­na­kri­se ste­hen wir für ein soli­da­ri­sches Nürn­berg. Gera­de jetzt ist aber ein soli­da­ri­sches Mit­ein­an­der unum­gäng­lich. Eine sofor­ti­ge Auf­nah­me von Geflüch­te­ten aus Moria schla­gen wir vor, da die Flücht­lin­ge im dor­ti­gen Lager viel zu dicht gedrängt leben müs­sen und so eine hohe Anste­ckungs­ge­fahr besteht. Aus die­sem Grund soll die Stadt Nürn­berg ihren soli­da­ri­schen Bei­trag leis­ten, indem sie die Flücht­lin­ge aus die­ser beson­de­ren Gefah­ren­si­tua­ti­on nach Nürn­berg holt und die Anste­ckungs­ge­fahr so ver­ringrt wer­den kann. Des­halb schla­gen wir die­ses Maß­nah­men­pa­ket für Geflüch­te­te vor. 

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge beschlie­ßen: 

Die Stadt Nürn­berg stellt aus­rei­chen­de finan­zi­el­le Mit­tel bereit, um: 

  • Bei Bedarf Hotel­zim­mer für Frau­en anzu­mie­ten, die Opfer von häus­li­cher Gewalt wer­den.
  • weib­li­che Sicher­heits­kräf­te zu beschäf­ti­gen, die in den betref­fen­den Hotels ein­ge­setzt wer­den, um die Sicher­heit der Frau­en zu gewähr­leis­ten.

Begrün­dung:
Aus der Ver­gan­gen­heit ist bekannt, dass im Zusam­men­hang mit gesell­schaft­li­chen Kri­sen fami­liä­re Kon­flik­te und häus­li­che Gewalt zuneh­men. Durch die not­wen­di­gen Aus­gangs­be­schrän­kun­gen und Qua­ran­tä­ne-Maß­nah­men ist zu befürch­ten, dass die­se Phä­no­me­ne noch zusätz­lich ver­stärkt wer­den. Daher schla­gen wir die oben genann­ten Maß­nah­men vor.

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge beschlie­ßen: 

Für das Kli­ni­kum Nürn­berg: 

  • Die Beschäf­tig­ten inkl. Aus­zu­bil­den­de des Kli­ni­kum Nürn­berg erhal­ten ab sofort bis zum Ende der Coro­na – Kri­se eine Gehalts­zu­la­ge in Höhe von 500€. Ins­be­son­de­re in der Pfle­ge soll die­se dazu die­nen, Anrei­ze für (zeit­wei­li­ge) Berufsrückkehrer*innen zu schaf­fen. 
  • Die Ser­vice­be­schäf­tig­ten, wie z. B. Rei­ni­gungs­kräf­te des Kli­ni­kums Nürn­berg, wer­den ab sofort nach Tarif des Öffent­li­chen Diens­tes bezahlt. 
  • Die zu leis­ten­de m²-Zahl der Rei­ni­gungs­kräf­te wird suk­zes­si­ve redu­ziert. Dafür wer­den zusätz­li­che Rei­ni­gungs­kräf­te ein­ge­stellt. 
  • Arbeits­be­din­gun­gen und Maß­nah­men des Gesund­heits­schut­zes für das Per­so­nal im Kli­ni­kum Nürn­berg wer­den ver­bes­sert, indem nicht unbe­dingt not­wen­di­ge Arbei­ten aus­ge­setzt wer­den und dafür gesorgt wird, dass Pau­sen und Arbeits­zei­ten ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen.
  • Jeg­li­che erfor­der­li­che Mehr­ar­beit muss abge­gol­ten wer­den. Die Beschäf­tig­ten erhal­ten das Wahl­recht, ob sie die­se in Frei­zeit oder Geld abgel­ten. Mit­tel­fris­tig wird eine per­so­nel­le Auf­sto­ckung erfol­gen. Arbeits­zeit­kon­ten wer­den nicht gekappt.
  • Die Min­dest­hy­gie­ne­stan­dards müs­sen für alle wei­ter­hin Beschäf­tig­ten gera­de im Bereich der Grund­ver­sor­gung garan­tiert wer­den (Zeit­kon­tin­gen­te für Hand­des­in­fek­ti­on etc.).
  • Das Kli­ni­kum Nürn­berg stellt die Ver­füg­bar­keit von Hygie­ne­pro­duk­ten und Schutz­klei­dung sicher. 
  • Das Kli­ni­kum Nürn­berg stellt die gleich­wer­ti­ge medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung für Men­schen ohne oder mit nur ein­ge­schränk­tem Kran­ken­ver­si­che­rungs­schutz sicher. 
  • Der Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Nürn­berg setzt sich bei der Staats­re­gie­rung dafür ein, dass die Exami­na des jet­zi­gen Abschluss­kur­ses der Pflegeschüler*innen auf die Zeit nach der Kri­se ver­scho­ben wer­den. Die Aus­zu­bil­den­den in den drit­ten Kur­sen erhal­ten ab dem bis dato regu­lä­ren Ende der Aus­bil­dung, unab­hän­gig der tat­säch­li­chen Prü­fungs­zeit­räu­me die zu erwar­ten­de Ein­stiegs­ver­gü­tung einer exami­nier­ten Fach­kraft, die­se ent­spricht TVöD P7 Stu­fe 2.
  • Beschäf­tig­te die mit Pati­en­ten aus Coro­na­vi­rus-Risi­ko­grup­pen arbei­ten, wer­den mehr­mals die Woche auf Coro­na getes­tet.

Für die pri­va­ten und kirch­li­chen Kli­ni­ken in Nürn­berg:

  • Die pri­va­ten und kirch­li­chen Kli­ni­ken wer­den sofort unter öffent­li­che Auf­sicht der Stadt Nürn­berg und des Gesund­heits­am­tes gestellt.
  • Es wird garan­tiert, dass alle elek­ti­ven Behand­lun­gen abge­sagt und ver­scho­ben wer­den und Vor­keh­run­gen für den Pan­de­mie­fall ein­ge­lei­tet wer­den.

Für das Nürn­berg Stift und die wei­te­ren Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen: 

  • Die Beschäf­tig­ten inkl. Aus­zu­bil­den­de des Nürn­berg Stif­tes erhal­ten ab sofort bis zum Ende der Coro­na – Kri­se eine Gehalts­zu­la­ge in Höhe von 500€. Ins­be­son­de­re in der Pfle­ge soll die­se dazu die­nen, Anrei­ze für (zeit­wei­li­ge) Berufsrückkehrer*innen zu schaf­fen. 
  • Die Ser­vice­be­schäf­tig­ten z. B. Rei­ni­gungs­kräf­te beim Nürn­berg Stift, wer­den ab sofort nach Tarif des Öffent­li­chen Diens­tes bezahlt. 
  • Die zu leis­ten­de m²-Zahl der Rei­ni­gungs­kräf­te wird suk­zes­si­ve redu­ziert. Dafür wer­den zusätz­li­che Rei­ni­gungs­kräf­te ein­ge­stellt. 
  • Arbeits­be­din­gun­gen und Maß­nah­men des Gesund­heits­schut­zes für das Per­so­nal beim Nürn­berg Stift wer­den ver­bes­sert, indem dafür gesorgt wird, dass Pau­sen und Arbeits­zei­ten ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen.
  • Jeg­li­che erfor­der­li­che Mehr­ar­beit muss abge­gol­ten wer­den. Die Beschäf­tig­ten erhal­ten das Wahl­recht, ob sie die­se in Frei­zeit oder Geld abgel­ten. Arbeits­zeit­kon­ten wer­den nicht gekappt.
  • Die Min­dest­hy­gie­ne­stan­dards müs­sen für alle Beschäf­tig­ten garan­tiert wer­den (Zeit­kon­tin­gen­te für Hand­des­in­fek­ti­on etc.).
  • Die Stadt Nürn­berg und ihr Gesund­heits­amt bezieht alle Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen in den Pan­de­mie­plan mit ein. Es stellt die Ver­füg­bar­keit von Hygie­ne­pro­duk­ten und Schutz­klei­dung sicher. 
  • Der Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Nürn­berg setzt sich bei der Staats­re­gie­rung dafür ein, dass die Exami­na des jet­zi­gen Abschluss­kur­ses auf die Zeit nach der Kri­se ver­scho­ben wer­den. Die Aus­zu­bil­den­den in den drit­ten Kur­sen beim Nürn­berg Stift erhal­ten ab dem bis dato regu­lä­ren Ende der Aus­bil­dung, unab­hän­gig der tat­säch­li­chen Prü­fungs­zeit­räu­me die zu erwar­ten­de Ein­stiegs­ver­gü­tung einer exami­nier­ten Fach­kraft.
  • Die Beschäf­tig­ten in den Nürn­ber­ger Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen, wer­den mehr­mals die Woche auf Coro­na getes­tet.

Für die häus­li­che Kran­ken- und Alten­pfle­ge sowie frei­be­ruf­li­che Heb­am­men:

  • Die Stadt Nürn­berg und ihr Gesund­heits­amt bezieht die häus­li­che und mobi­le Kran­ken- und Alten­pfle­ge sowie frei­be­ruf­li­che Heb­am­men in den Pan­de­mie­plan mit ein. Das Gesund­heits­amt stellt die Aus­stat­tung mit z.B. Schutz­klei­dung wie bei sta­tio­nä­rer Betreu­ung sicher.
  • Beschäf­tig­te in der häus­li­chen und mobi­len Kran­ken- und Alten­pfle­ge sowie frei­be­ruf­li­che Heb­am­men, wer­den min­des­tens ein­mal in der Woche auf Coro­na getes­tet.

Begrün­dung: 

Die Coro­na-Pan­de­mie macht umfas­sen­des Han­deln auf allen poli­ti­schen Ebe­nen erfor­der­lich. Dabei muss ins­be­son­de­re die Sicher­heit der Beschäf­tig­ten und der Schutz der Patient*innen ver­stärkt in den Blick genom­men wer­den. Die oben beschrie­be­nen Sofort­maß­nah­men müs­sen des­halb aus unse­rer Sicht zwin­gend erfol­gen.

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge beschlie­ßen: 

Die Stadt Nürn­berg ver­zich­tet in den Mona­ten März und April auf Mie­te- und Pacht­ein­nah­men aus städ­ti­schen Immo­bi­li­en, die an gemein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne, Kul­tur­schaf­fen­de und Veranstalter*innen sowie an Gas­tro­no­mie und Ein­zel­han­del ver­mie­tet oder ver­pach­tet sind. 

Begrün­dung:

Durch die Coro­na-Kri­se müs­sen vie­le Ver­ei­ne, Läden und Kul­tur­ein­rich­tun­gen schlie­ßen. Es liegt aller­dings im Inter­es­se der Stadt­ge­sell­schaft, dass Ver­ei­ne, Kul­tur­schaf­fen­de, Veranstalter*innen, Gas­tro­no­mie und Ein­zel­han­del die Kri­se über­le­ben. Daher soll hier städ­ti­scher Spiel­raum zur Ent­las­tung genutzt wer­den.

Der Antrag ori­en­tiert sich an den Maß­nah­men der Stadt Wein­heim: https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/_Solidaritaet+in+der+Krise_.html

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

wir bean­tra­gen:

Der öffent­li­che Teil der Stadt­rats- und Aus­schuss­sit­zung wird per Live­stream ins Inter­net über­tra­gen, solan­ge wir in Nürn­berg mit der Coro­na-Pan­de­mie zu kämp­fen haben. 

Soll­te eine Video­über­tra­gung nicht mög­lich sein, bean­tra­gen wir hilfs­wei­se eine Audio­über­tra­gung des über die Laut­spre­cher­an­la­ge über­tra­ge­nen Ton­si­gnals. 

Begrün­dung:

Es ist unab­seh­bar ob bzw. wel­che Sit­zun­gen in den nächs­ten Mona­ten noch durch­ge­führt wer­den kön­nen. Daher kann der nor­ma­le Geschäfts­gang die­ses Antrags nicht abge­war­tet wer­den.

Eine Live­über­tra­gung der Stadt­rats­sit­zung, sei es mit Bild und Ton oder auch nur als Ton­über­tra­gung bedarf der Vor­be­rei­tung. Dafür ist eine Eil­ent­schei­dung des Ober­bür­ger­meis­ters erfor­der­lich.

Nach Art. 52 der Gemein­de­ord­nung für den Frei­staat Bay­ern tagt der Gemein­de­rat grund­sätz­lich öffent­lich. Die Öffent­lich­keit ist unter den aktu­ell gege­be­nen Umstän­den nur noch ein­ge­schränkt gege­ben, es dür­fen ja noch nicht ein­mal alle gewähl­ten Stadträt*innen teil­neh­men. 

Auch aus Aspek­ten des Infek­ti­ons­schut­zes ist es sinn­voll, dass inter­es­sier­te Bürger*innen nicht phy­sisch anwe­send sein müs­sen, wenn sie die Sit­zung live ver­fol­gen möch­ten.

Dass eine Live-Über­tra­gung grund­sätz­lich mög­lich ist, haben ande­re Kom­mu­nen gezeigt. So geht bei­spiels­wei­se die Stadt Mün­chen bereits mit gutem Bei­spiel vor­an.

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge fol­gen­den Appel beschlie­ßen: 

Der Stadt­rat appel­liert an den Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del, die Öff­nungs­zei­ten nicht aus­zu­wei­ten und sonn­tags nicht zusätz­lich zu öff­nen, um die Ange­stell­ten nicht unnö­tig zu gefähr­den.

Die Stadt Nürn­berg steht an der Sei­te der Beschäf­tig­ten im Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del. Sie leis­ten mit ihrer Arbeit einen gro­ßen Bei­trag zur Grund­ver­sor­gung der Nürn­ber­ger Bevöl­ke­rung. Sie ver­die­nen Schutz und Aner­ken­nung. 

Des Wei­te­ren möge der Stadt­rat beschlie­ßen:

Die Stadt Nürn­berg berät und kon­trol­liert mit ihrem Gesund­heits­amt die Hygie­ne­maß­nah­men im Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del zum Schutz der Mitarbeiter*innen und Kund*innen.

 

Begrün­dung:

Wir ver­wei­sen auf den Arti­kel „Coro­na: “Die Kun­den wer­den völ­lig kir­re gemacht” in der Erlan­ger Nach­rich­ten (www.nordbayern.de/politik/corona-die-kunden-werden-vollig-kirre-gemacht‑1.9958988). Dort sagt Hubert Thier­mey­er, Fach­be­reichs­lei­ter Han­del bei der Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft ver.di Bay­ern (Zitat):

„Wir reagie­ren all­er­gisch auf die sinn­freie Aus­wei­tung der Öff­nungs­zei­ten bis 22 Uhr und auf die Ein­be­zie­hung des Sonn­tag. Hier wer­den not­wen­di­ge Ruhe- und Rege­ne­ra­ti­ons­pha­sen atta­ckiert. Das ist ein Angriff auf das Immun­sys­tem und gefähr­det nicht nur die Beschäf­tig­ten, son­dern für uns alle die Daseins­vor­sor­ge.“ 

„Wir hal­ten das Pro­blem der Über­las­tung für zen­tral, weil es das Immun­sys­tem berührt. Wenn man sich die Ver­läu­fe von Coro­na-Erkran­kun­gen ansieht, dann spielt es eine zen­tra­le Rol­le, ob das Immun­sys­tem stark oder schwach ist. Neben den typi­schen Risi­ko­grup­pen spielt die Arbeits­be­las­tung eine sehr zen­tra­le Rol­le. Auch gesun­de Men­schen kön­nen erkran­ken, wenn sie einer exor­bi­tan­ten Arbeits­be­las­tung und einem nega­ti­ven Stress aus­ge­setzt sind.“

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge beschlie­ßen: 

  • Der Stadt­rat wirkt bei der städ­ti­sche wbg dar­auf ein, dass Mieter*innen in Kurz­ar­beit auf Antrag die Mie­te um min­des­tens 40 Pro­zent erlas­sen wird. Eben­so soll bei Solo-Selb­stän­di­gen und Kleinunternehmer*innen ver­fah­ren wer­den.
  • Der Ober­bür­ger­meis­ter schreibt die gro­ßen Nürn­ber­ger Vermieter*innen an und bit­tet sie eben­so, wie oben dar­ge­legt, zu ver­fah­ren.

 

Begrün­dung:

Immer mehr Beschäf­tig­te wer­den in Kurz­ar­beit geschickt und erhal­ten nur noch 60 Pro­zent des Net­to-Loh­nes. Eben­so befin­den sich vie­le Solo-Selb­stän­di­ge und klei­ne Unternehmer*innen in exis­ten­zi­el­len Nöten. Den betrof­fe­nen Mieter*innen kann mit einer frei­wil­li­gen Miet­min­de­rung kurz­fris­tig und unbü­ro­kra­tisch gehol­fen wer­den. 

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge fol­gen­den Appel beschlie­ßen: 

  • Die Nürn­ber­ger Unter­neh­men wer­den auf­ge­for­dert ihre Arbei­ten soweit mög­lich auf Home-Office umzu­stel­len bzw. alle nicht-sys­tem­re­le­van­ten Arbei­ten umge­hend ein­zu­stel­len, damit die Beschäf­tig­ten vor Anste­ckung und Über­tra­gung des Coro­na-Virus geschützt sind. Dort wo sys­tem­re­le­van­te Arbei­ten durch­ge­führt wer­den, sind die Beschäf­tig­ten opti­mal vor dem Coro­na-Virus zu schüt­zen.
  • Das Gesund­heits­amt Nürn­berg berät die sys­tem­re­le­va­ten Unter­neh­men hin­sicht­lich der Hygie­ne­stan­dards zum Schutz der Beschäf­tig­ten und Kund*innen vor dem Coro­na-Virus und über­wacht deren Umset­zung.

 

Begrün­dung:

Nach­dem das sozia­le Leben der Nürn­ber­ger Bevöl­ke­rung zur Ein­däm­mung des Coro­na-Virus mas­siv ein­ge­schränkt wur­de, ist es nicht zu akzep­tie­ren, dass nach wie vor sys­temir­rele­van­te Tätig­kei­ten durch­ge­führt wer­den. Dies gefähr­det die Beschäf­tig­ten unnö­tig und steht im Wider­spruch zu den sons­ti­gen Ein­schrän­kun­gen.

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge Fol­gen­des beschlie­ßen: 

  • Alle städ­ti­schen Ein­rich­tun­gen zur Betreu­ung von Kin­dern (Krip­pen, Kitas und Hor­te) set­zen den Ein­zug ihrer Gebüh­ren für die Zeit der durch die Coro­na-Pan­de­mie erfolg­te Schlie­ßung aus.
  • Der Stadt­rat appel­liert an sämt­li­che Trä­ger von Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen, eben­so zu ver­fah­ren.

 

Begrün­dung:

Gera­de Eltern und Allein­er­zie­hen­de, die nun die Betreu­ung der Kin­der selbst über­neh­men müs­sen und auf­grund des­sen nur noch ein­ge­schränkt oder gar nicht einer Erwerbs­tä­tig­keit nach­ge­hen kön­nen, erlei­den der­zeit gro­ße finan­zi­el­le Ein­bu­ßen, die teils ein exis­tenz­be­dro­hen­des Aus­maß anneh­men. Durch Aus­set­zen des Gebüh­ren­ein­zugs kön­nen Fami­li­en unbü­ro­kra­tisch ent­las­tet wer­den.

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge Fol­gen­des beschlie­ßen: 

  • Die oft­mals als soge­nann­te Schein­selbst­stän­di­ge täti­gen Dozent*innen am Bil­dungs­zen­trum Nürn­berg müs­sen wei­ter­hin bezahlt wer­den.
  • Die Dozent*innen erhal­ten eine Min­dest­ver­gü­tung von 35 Euro pro Stun­de sowie einen Arbeit­ge­ber­an­teil zur Sozi­al­ver­si­che­rung.

Begrün­dung:

Vie­le Dozent*innen, die am Bil­dungs­zen­trum beschäf­tigt sind, leben aus­schließ­lich von die­ser Arbeit und schul­tern einen Groß­teil des Kurs­an­ge­bots. Sie wer­den jedoch auf frei­be­ruf­li­cher Basis ange­stellt und erhal­ten ledig­lich für die tat­säch­lich gehal­te­nen Stun­den ihren Lohn, ken­nen kein Urlaubs- und Weih­nachts­geld und müs­sen sich selbst ver­si­chern. Sol­che pre­kä­ren Bedin­gun­gen leh­nen wir ab! Durch die Coro­na-Pan­de­mie und die dar­aus resul­tie­ren­de Absa­ge aller Kurs­an­ge­bo­te fällt die­sen Men­schen ihr gesam­tes Ein­kom­men weg und es wäre unver­ant­wort­lich von Sei­ten der Stadt als Arbeit­ge­be­rin, dies zuzu­las­sen.

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge Fol­gen­des beschlie­ßen: 

  • Allen Schüler*innen an städ­ti­schen Schu­len und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen muss eine Teil­nah­me an den von den Lehr­kräf­ten zur Ver­fü­gung gestell­ten Unter­richts­an­ge­bo­ten ermög­licht wer­den. Für Schüler*innen, die kei­nen Zugang zu inter­net­fä­hi­gen PCs und/oder Dru­ckern haben, müs­sen die Unter­la­gen ggf. per Post in Papier­form zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Falls ein Inter­net­an­schluss ohne pas­sen­de Hard­ware zur Ver­fü­gung steht, müs­sen Leih­com­pu­ter und/oder Dru­cker zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Lehr­kräf­te an städ­ti­schen Schu­len sol­len ange­hal­ten wer­den, auf die genann­ten Pro­ble­me zu ach­ten und ggf. Maß­nah­men ein­zu­lei­ten.
  • Nach der Coro­na-Kri­se ist dar­auf zu ach­ten, dass benach­tei­lig­ten Schüler*innen beson­ders viel Auf­merk­sam­keit und Unter­stüt­zung beim Auf­ho­len des Lern­stoffs gewid­met wird. Vom Abprü­fen des wäh­rend der Pha­se des Home-Schoo­lings erlern­ten Stoffs ist abzu­se­hen, um den unglei­chen Bedin­gun­gen zuhau­se Rech­nung zu tra­gen.
  • An alle nicht­städ­ti­schen Schu­len in Nürn­berg muss appel­liert wer­den, eben­so zu ver­fah­ren.

 

Begrün­dung:

Das soge­nann­te Home-Schoo­ling stellt beson­ders die Schüler*innen und Fami­li­en vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen, die im nor­ma­len Schul­be­trieb und All­tag schon viel­fäl­ti­gen Benach­tei­li­gun­gen aus­ge­setzt sind. Vie­len Schülern*innen ste­hen kei­ne moder­nen Smart­pho­nes oder Com­pu­ter zur Ver­fü­gung und sie kön­nen nicht auf Unter­stüt­zung durch ihre Eltern zurück­grei­fen. Auch ist in vie­len Fäl­len nicht davon aus­zu­ge­hen, dass die Schüler*innen zuhau­se eine ruhi­ge und ange­mes­se­ne Lern­at­mo­sphä­re mit dem ent­spre­chen­den Mate­ri­al vor­fin­den. Um die soge­nann­te Bil­dungs­sche­re nicht noch wei­ter zu ver­grö­ßern, sind die vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men zu ergrei­fen.

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge Fol­gen­des beschlie­ßen: 

  • Der regu­lä­re Fahr­plan der VAG muss wie­der ein­ge­hal­ten wer­den. 
  • Bei den U‑Bahnen müs­sen beson­ders zu den Stoß­zei­ten wie­der die Lang­zü­ge zum Ein­satz kom­men.

 

Begrün­dung:

Um die Anste­ckungs­ge­fahr der Men­schen mit dem Coro­na­vi­rus in den Öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln zu ver­rin­gern, ist der regu­lä­re Fahr­plan wie­der ein­zu­hal­ten, da eine Tak­tung wie beim Sams­tags­fahr­plan dafür sorgt, dass die Bus­se und Bah­nen zu den Stoß­zei­ten über­mä­ßig vie­le Fahr­gäs­te trans­por­tie­ren müs­sen, die dann kei­nen Sicher­heits­ab­stand zuein­an­der mehr ein­hal­ten kön­nen. Um die Situa­ti­on in den U‑Bahnen räum­lich zu ent­zer­ren, ist der Ein­satz von Lang­zü­gen ange­zeigt. 

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge Fol­gen­des beschlie­ßen: 

  • Sowohl für pri­va­te als auch für gewerb­li­che Kreditnehmer*innen ist sei­tens der Spar­kas­se Nürn­berg die Mög­lich­keit einer Aus­set­zung der Til­gung ohne Anhe­bung der Zin­sen ein­zu­rich­ten.
  • Auch die Til­gung des Dis­po­si­ti­ons­kre­dits von Kontoinhaber*innen bei der Spar­kas­se ist aus­zu­set­zen. Zudem ist der der­zei­ti­ge Soll­zins­satz für den Dis­po­si­ti­ons­kre­dit von 9,99 % pro Jahr und der Über­zie­hungs­zins von 9,99 % pro Jahr auf 1% zu redu­zie­ren.

 

Begrün­dung:

Vie­le Nürnberger*innen sind nun von Kurz­ar­beit, dro­hen­der Arbeits­lo­sig­keit oder der Insol­venz ihres Geschäfts in der Coro­na-Kri­se betrof­fen. Eini­ge Sparkassenkund*innen wer­den nun auf ihren Dis­po­si­ti­ons­kre­dit zurück­grei­fen müs­sen, um die monat­li­chen Zah­lun­gen leis­ten zu kön­nen. Des­halb muss der Zins­satz für den Dis­po­si­ti­ons­kre­dit schnellst­mög­lich redu­ziert wer­den und bei Bedarf auch die Mög­lich­keit zur Aus­set­zung der Til­gung wei­te­rer Kre­di­te ange­bo­ten wer­den.

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler

Sehr geehr­ter Herr Ober­bür­ger­meis­ter,

der Stadt­rat möge Fol­gen­des beschlie­ßen: 

  • Die Stadt Nürn­berg muss bei all ihren Beschäf­tig­ten gewähr­leis­ten, dass sie an ihrem Arbeits­platz den Sicher­heits­ab­stand von 2m zu ande­ren Per­so­nen ein­hal­ten kön­nen. Beschäf­tig­te, denen das auf Arbeit nicht ermög­licht wer­den kann, sind bezahlt frei­zu­stel­len.
  • Beschäf­tig­te, die einer Risi­ko­grup­pe ange­hö­ren sind eben­falls bezahlt frei­zu­stel­len

 

Begrün­dung:

Um die Anste­ckungs­ge­fahr der Beschäf­tig­ten der Stadt Nürn­berg mit dem Coro­na-Virus zu ver­rin­gern hal­ten wir die vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men für not­wen­dig.

Mit freund­li­chen Grü­ßen,

Özlem Demir und Titus Schül­ler